Die Jünger sollen Menschen fischen? Wie sollen wir dies verstehen? Im Familiengottesdienst am 9. Februar in St Gebhard wurde schnell klar: „Viele Menschen meinen, gefangen sein ist etwas Schlechtes. Gefangen sein kann aber auch etwas Schönes sein. Wenn ich einen Menschen gern mag, bin ich schon gefangen. Ich denke oft an ihn. Ich höre gern auf ihn. Ich bin gern in seiner Nähe. Und alles andere wird unwichtig. Menschen, die mich begeistern, halten mich gefangen.

Das geschieht immer wieder bei Freunden. Das ist ein schönes Gefangenwerden. Jetzt verstehen wir auch Jesus, wenn er sagt, ihr sollt Menschen fangen. Die Apostel sollen Menschen für Gott fangen, für Gott begeistern. Durch diese Apostel sind auch wir Freunde Jesu geworden. Wir sind schon Gefangene, oder besser Begeisterte. Deshalb sind wir hier. Und so sollen wir mit unserer Freude andere anstecken. So geht es immer weiter, damit der Freundeskreis Jesu immer größer wird“.

So füllten die Kinder das Netz mit Fischen auf denen teils stand mit was sie begeistert sind oder andere begeistern können.

Aktiv brachten sich die Kinder ein, indem sie Gebete vorlasen und das Chörle begleitete die Lieder mit Gitarre und Gesang.
