Auf den Spuren des heiligen Martin: 21 Pilgerinnen und Pilger von Großengstingen nach Gomadingen

Auf den Spuren des heiligen Martin: 21 Pilgerinnen und Pilger von Großengstingen nach Gomadingen

21 Pilgerinnen und Pilger sind dem Aufruf von Dekanatsreferent Clemens Dietz nach Großengstingen (schwäbisch: Engschtenga) in die katholische St.-Martinskirche gefolgt.

Die Pilger kamen aus allen Teilen der Diözese zusammen: aus Nürtingen, Häslach, Kirchentellinsfurt, Reutlingen, Pfullingen, Münsingen und weiteren Orten. Auch eine evangelische Mitchristin aus Eritrea begleitete die Gruppe.

Begonnen hat der Pilgertag mit einer Einführung von Clemens Dietz und einer Andacht, die Pfarrvikar Paul gehalten hat. Vor dem Start gab es noch einen Pilgersegen.

Der Weg führte die Gruppe bei schönstem Wetter über Kleinengstingen zur Lauterquelle nach Offenhausen – einem sehr schönen Ort, umrahmt von alten Klostermauern, einem Platz, der zum Ausruhen und Kraftschöpfen einlädt. Von 1262 bis zur Reformation im Jahr 1534 waren hier Dominikanerinnen zu Hause. In den ehemaligen Klosterräumen befindet sich heute das Gestütsmuseum des Haupt- und Landgestüts Marbach. Eine Mitpilgerin las einen Meditationstext vor und sang mit der Gruppe anschließend ein Lied, bevor wir uns zum Etappenziel Gomadingen aufmachten.

Kurz nach Mittag kamen wir dort an. In der evangelischen Martinskirche gab es einen weiteren Impuls und ein Lied. Clemens Dietz informierte uns über die Geschichte des ehrwürdigen Gebäudes, das bereits im 12. Jahrhundert erwähnt wurde. Die Mesnerin konnte einiges zu den Bildtafeln an der Empore erzählen. Im Anschluss machten wir eine verdiente Vesperpause.

Vor dem Aufbruch zurück nach Großengstingen – die Fahne immer dabei – entschieden wir uns gemeinsam, auf dem gleichen Weg zurückzugehen, der weitgehend im Schatten unter den Bäumen verläuft. Dankbar für den kühlen Schattenplatz und unterbrochen von einigen Trinkpausen erreichten wir nach etwa 20 km glücklich die Martinskirche in Großengstingen.

Für einen kurzen Impuls versammelten wir uns nochmals in der Kirche, bevor jeder seine Heimreise antrat.

Text, Bilder: Hans Schäffer

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